Dass die Unternehmen und damit auch die Werber andere Wege beschreiten müssen, um Jugendliche zu erreichen, ist keine Neuigkeit. Dank der “Jugendstudie 2010” der Agentur Youngcom ist diese Erkenntnis nun aber schwarz auf weiß besiegelt:
Nicht nur, dass die Jugendlichen über klassische Werbemaßnahmen nur noch schwer erreichbar sind. Auch das Internet schneidet bei der Studie nicht besonders gut ab, und zwar nicht nur die Bannerwerbung, sondern überraschenderweise sogar E-Cards und Social Media Kampagnen. Auch Mobile Marketing liegt weit abgeschlagen auf den letzten Plätzen. Am liebsten sind den Jugendlichen Gratis-Beilagen, Kataloge, Kinowerbung. Plakate und Events.
Literaturkritikerin Elke Heidenreich stellt zum Jahresende nach nur einem Jahr ihr Internetformat “Lesen” ein. Das tendenziell ältere Publikum, das sie in ihrer ehemaligen gleichnamigen ZDF-Sendung begeistern konnte, ist ihr nicht ins Internet gefolgt. Die Generation 50 Plus hat anscheinend momentan noch nicht das Potential, einem Internetformat mit derselben Regelmäßigkeit zu folgen wie einer TV-Sendung oder einer Zeitschrift. Gefunden bei Spiegel Online.
Das Internet hat in den letzten 10 Jahren eine enorme Bedeutung für das Leben der Menschen angenommen. Besonders die Jüngeren, die quasi mit dem Internet aufgewachsen sind – die sogenannten “Digital Natives” – können sich ein Leben ohne Internet fast gar nicht mehr vorstellen.
Wie die aktuelle Studie EIAA Mediascope Europe ergeben hat, ist die Online-Mediennutzung der 16- bis 24-Jährigen in den vergangenen Jahren nicht nur weiter stark gestiegen, sondern die Deutschen positionieren sich im europäischen Vergleich sogar überdurchschnittlich:
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